TeleClub
ging im Mai 1982 mit einer Versuchslizenz im Zürcher Kabelnetz mit täglich zwei Spielfilmen am Abend auf Sendung. Der Sender gehört damit zu den ältesten Pay-TV-Programmen Europas.
Von 1984 bis 1991 konnte der TeleClub auch in Deutschland und Österreich abonniert werden.
Das Programm wurde über den Satelliten Eutelsat (13° Ost) bis 1987 unverschlüsselt übertragen. Erst an den Kabelkopfstationen wurde das Programm verschlüsselt, wobei der Betreiber das Verschlüsselungssystem frei wählen konnte. Erst mit dem Aufkommen des Satelliten-Direktempfangs wurde das Satellitensignal codiert.
 |
|
Verwendet wurde zunächst das wenig sichere PayView III-Verschlüsselungssystem. Schon bald konnte man illegale Dekoder als Massenware kaufen. Insbesondere in Deutschland und Österreich, wo der TeleClub seit 1991 nicht mehr abonniert werden konnte. Somit schaffte es der Sender in einige private deutsche Kabelnetze. |
Seit 1989 ist der TeleClub auch via Astra 1A (19,2° Ost) zu empfangen. Anders als via Eutelsat, verwendet das Programm hier das sichere Verschlüsselungssystem Nagravision/Syster. Seit Ende 1992 sendet das nunmehr wieder ausschließlich Schweizer Pay-TV exklusiv über Astra.
Bis 2001 wurde noch über Satellit gesendet, seither wird das Programm über Richtfunk den Kabelnetzen zugeführt.
Am TeleClub ist die Digitalisierung natürlich nicht vorbeigegangen. Das ursprüngliche Programm nennt sich nun TeleClub Cinema, ein Programm mit älteren Spielfilmen heißt TeleClub Star. Außerdem werden etwa 15 externe Fernsehprogramme, ähnlich wie bei Premiere, angeboten. |
|
 |
Erinnerungen
 |
|
Vor Programmbeginn wurde damals unverschlüsselt eine Trailershow mit den Original-Kinotrailern der derzeit im TeleClub angebotenen Spielfilme gezeigt. Erst zu Beginn des ersten Spielfilmes wurde das Programm kodiert. Diese Trailershow waren noch einmal vor dem Hauptfilm um 20:15 Uhr zu sehen. |