ZDF

(kurz für Zweites Deutsches Fernsehen). Diese öffentlich-rechtliche Anstalt wurde am 6. Juni 1961 ins Leben gerufen, gesendet wurde allerdings erst zwei Jahre später – nämlich ab dem 1. April 1963. Bis dahin war es der ARD gestattet ein zweites Programm auf dieser Senderkette auszustrahlen.

In Farbe wird seit dem 25. August 1967 gesendet. Zur selben Zeit begann auch die ARD mit seinen Farbsendungen. Von Beginn an ist das ZDF terrestrisch in der ganzen Bundesrepublik und in weiten Teilen der DDR zu empfangen, vor allem in den Grenzgebieten.
 
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Zur Zeit der Kabelpilotprojekte mischte auch das ZDF mit. So gingen am 1. Januar 1984 das ZDF 2, aus dem am Jahresende 1984 3sat hervorging, und der ZDF-Musikkanal (der bis Mitte der ’90er-Jahre auch in 3sat aufging) auf Sendung.

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Programmvorschau (1985)
 
Programmvorschau (1985)

Zum 2. Oktober 1989 wurde die Nachmittagslücke zwischen Vormittag- und Hauptprogramm geschlossen. Die bis dahin übliche „Mittagspause“, gefüllt mit dem Testbild und dem Bildschirmtext Videotext für alle, wurde durch das Mittagsmagazin ersetzt, das im wöchentlichen Wechsel jeweils von ARD und ZDF veranstaltet wird.

Auf Astra wurde das Programm zur IFA 1993 aufgeschaltet. Damals jedoch noch analog. Seit 1997 ist das ZDF mit seinen Spartenkanälen ZDF-Dokukanal, ZDF-Infokanal und ZDF-Theaterkanal auch digital via Satellit zu empfangen. Seit 2002 sind diese Programme auch über DVB-T empfangbar.

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„heute“-Nachrichten (um 1988)
 
Astra-Infotafel (1993)

Gemeinsam mit der ARD betreibt das ZDF das Kinder- und Jugendprogramm KI.KA und den Dokumentar- und Informationskanal Phoenix. Außerdem ist der Sender an dem deutsch-französischen Kulturkanal ARTE beteiligt.


Erinnerungen

Als ältestes Bild vom ZDF habe ich die heute-Nachtrichten in Erinnerung. Als Kind schaute ich aber lieber Neues aus Uhlenbusch, Bettkantengeschichten sowie Hals über Kopf.

In den frühen ’80er-Jahren gab es noch den Sonntags-Nachtisch, wo Alice im Wunderland und Die Fraggles gezeigt wurden. Außerdem sehr beliebt war das ZDF-Ferienprogramm, wo beispielsweise Grisu, der kleine Drache oder Fünf Freunde gezeigt wurden.

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„Ferienprogramm“ (um 1988)
 
„pfiff“ - Kinder-Sportstudio (1990)

Aber auch im Abendprogramm gab es nach der Tele-Illustrierten Cartoons. So beispielsweise Tom & Jerry, Der rosarote Panther und Mein Name ist Hase. Sonntags lief Die Muppet-Show. Außerdem sah ich gern im Vorabendprogramm die US-Actionserien, wie Ein Colt für alle Fälle, Trio mit vier Fäusten, Agentin mit Herz oder Die Fälle des Harry Fox.

Von Beginn an ist das ZDF terrestrisch in der ganzen Bundesrepublik und in weiten Teilen der DDR zu empfangen. Zur Zeit der Kabelpilotprojekte mischte auch das ZDF mit. So gingen am 1. Januar 1984 das ZDF 2, aus dem am Jahresende 1984 3sat hervorging, und der ZDF-Musikkanal (der bis Mitte der ’90er-Jahre auch in 3sat aufging) auf Sendung.
 
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Das Vorabendprogramm bot aber nicht nur Action aus Übersee, sondern auch deutsche Familienunterhaltung. Mir sind noch Die Wicherts von nebenan, Ein Heim für Tiere, Die Nervensäge, Die Schwarzwaldklinik, Diese Drombuschs, Das Erbe der Guldenburgs und Rivalen der Rennbahn in Erinnerung geblieben.

War die Serie mal nicht die volle dreiviertel Stunde lang, so folgten die Quizshows Schwarz auf weiß mit Dieter Thomas Heck, der auch Die Pyramide moderierte, oder Der Apfel fällt nicht weit von Stamm mit Hans-Jürgen Bäumler.

Zu Weihnachten gehörten immer die Weihnachtsserien. Ich erinnere mich da noch gern an Silas, Jack Holborn, Oliver Maass und vor allem an Patrick Pacard, zu der Lady Lilli das Titellied sang, welches Christian Bruhn komponierte.

Im Sommer lief stets der Wunschfilm zum Sommer-Festival mit dem einschlägigen Intro. Gewählt werden konnte unter drei Spielfilmen, über die per Telefon abgestimmt werden musste. In Erinnerung geblieben ist mir hier Batman hält die Welt in Atem.

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„Glückstelefon“ (1990)
 
„Sonntags Nach-Tisch“ (1987)

Im Abendprogramm zeigte das ZDF unter anderem die kultige Musiksendung Ronnys Pop Show, die ich, auf Grund des späten Sendeplatzes, nie sehen durfte. Die Sendung wurde von einem Affen moderiert, der von Otto Waalkes synchronisiert wurde.

Etwas später gab es die Gameshow Glückstelefon, mit dem kleinen quirligen Fernseher namens Teletaps, der per Telefon durch die Korridore des ZDF-Sendezentrum navigiert werden musste. Hinter jedem Türchen verbarg sich ein Filmausschnitt, zu dem je eine Frage gestellt wurde.

Zur IFA wurde Die 2 im Zweiten mit Thomas Gottschalk und Günther Jauch gezeigt. Gottschalk moderierte auch die Personalityshow Na sowas, was ich auch gern sah. Nie sehen durfte ich wegen der späten Sendezeit Thommys Pop Show, bei der zur fast mitternächtlichen Stunde internationale Musikstars auftraten.

 
  Weiterführende Links

• Liste der ZDF-Fernsehsendungen (intern)
Wikipedia: ZDF
 
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Nostalgie in Bild und Ton
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Senderidentifikation (1988)
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Mainzelmännchen vom Werbefernsehen (1987)
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Wochenvorschau für DDR-Bürger (1981)
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Sportfernsehen (um 1982)
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Thomas Gottschalk in „Na sowas!“ (1986)
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„Die Pyramide“ (um 1989)
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„Ronnys Pop Show“ (um 1988)
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Senderidentifikation (1993)
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